InGePP e.V.

Bismarckstraße 58
28203 Bremen

Tel: 0421/ 790 333 96

Ingepp.bremen@gmail.com

Helfen Sie Helfen!

Unser Verein InGePP e.V. ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt (Register: VR 5756HB). Über Ihre Spende erhalten Sie auf Wunsch am Ende des Jahres eine Bescheinigung, die Sie steuermindernd geltend machen können.

Jetzt Spenden!

Wissenschaftliche Evaluaton von KRIBBELN IM BAUCH

Kurzzusammenfassung der Evaluationsergebnisse

Pre-/ Posterhebung von 2007

Das Pilotprojekt „Kribbeln im Bauch…“ wurde im Rahmen einer Prozess- und Ergebnisevaluation begleitet. Sechs Monate lagen zwischen der ersten Befragung vor und der zweiten Befragung nach dem Projekt. Ingesamt nahmen um die hundert Schülerinnen und Schüler an der Erhebung teil. Über die Ergebnisse waren wir mehr als erfreut. Z.B. gaben ein Drittel der Jugendlichen an, die sich vorher als RaucherInnen bezeichnet haben, dass sie ihr Rauchverhalten im Verlauf des Projektes reduziert oder sogar ganz eingestellt haben. Auch an  der 30- Tage- Prävalenz („Wie oft bist du in den letzten 30 Tagen betrunken gewesen?“) lässt sich ein deutlicher Positivtrend erkennen. Antworteten in der Prae-Befragung lediglich 17 SchülerInnen, sie wären im vergangenen Monat „gar nicht“ betrunken gewesen, so waren es in der Post-Befragung schon mehr als doppelt so viele (39).

Besonders hervorgehoben wurde der Zusammenhang zwischen Bewältigung von Gefühlen und „Musik und Bewegung“. Auch sechs Monate nach dem Projekt sagten noch 67 Schülerinnen und Schüler, dass Musik und Bewegung ihnen helfe, mit ihren Gefühlen besser umzugehen, und dass das Projekt „Kribbeln im Bauch “ ihnen Musik und Bewegung näher gebracht habe. Ingesamt haben mehr als zwei Drittel durch das Projekt ein besseres Körpergefühl bekommen. Außerdem haben 64 Schülerinnen und Schüler das Gefühl, selbstbewusster geworden zu sein!

Wissenschaftliche Evaluation mittels qualitativer Interviews 2 ½ Jahre nach Durchführung des Pilotprojektes (2009)

„Es kann konstatiert werden, dass mit dieser Arbeit die nachhaltige positive Wirkung von „Kribbeln im Bauch“ auf das Sozialverhalten der befragten Jugendlichen, sowie auf ihre Lebenskompetenz und Konsummuster, hinreichend nachgewiesen werden konnte. Eine noch breitere Streuung der positiven Auswirkungen wird vermutet, kann zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden.“

Seemann, G. (2009) „Kribbeln im Bauch“ – Die Evaluation des gleichnamigen Projekts zur Lebenskompetenzförderung in Bremen, Diplomarbeit der Universität Oldenburg, Mai 2009, S. 106

„Die Fremdwahrnehmung der Veränderungen, die bei den Jugendlichen durch „Kribbeln im Bauch“ ausgelöst wurden, sprechen eine deutliche Sprache: in ca. 50% der Fällen stellten sowohl Eltern, Freunde als auch Lehrer positive Veränderungen fest.“

Seemann S.101

„Bereits die Prä-Post-Untersuchung von 2007 zeigte sehr positive Ergebnisse, jedoch nicht in dieser Eindeutigkeit, da aufgrund der altersgerechten Entwicklung viele Veränderungen im Sozialverhalten und in den Konsummustern auftreten können. Die befragten Jugendlichen führen diese Veränderungen in den evaluierten Bereichen jedoch explizit auf „Kribbeln im Bauch“ zurück. Meines Erachtens eine sehr deutliche Bestätigung der Forschungsfrage.“

Seemann S.102/103

 

Wissenschaftliche Evaluation Universität Flensburg (2011/2012)

Fragebögen: Pre-, Post- und 6 Monats-Follow-Up – die Ergebnisse sind ausgewertet und zeigen höchst signifikante Ergebnisse. Der Bericht ist bei der Suchtprävention Bremen zu beziehen.

Die HTA-Studie „Föderale Strukturen der Prävention von Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen“ des Bundesgesundheitsministerium (BMG) von 2012 bestätigt, dass das Projekt KRIBBELN IM BAUCH zu einer Reduktion des Alkoholmissbrauchs und Rauschtrinkens führt

Masterarbeit an der Universität Bremen: Evaluation des Projektes ,, Kribbeln im Bauch- on tour" zur Förderung der Lebenskompetenz für Jugendliche mit komplexen Beeinträchtigungen 2016.

Befragung und Beobachtungsbögen: Pre, Post, Follow up - 14 Jugendliche bildeten die Test und Vergleichsgruppe. Die Auswertung der Beobachtungs- und Fragebögen zeigte signifikante Unterschiede zwischen der Test und der Vergleichsgruppe.

Frau Hertnagel:

,,Nach der Projektdurchführung wurde ein gesteigertes Selbstwertgefühl und körperliches Wohlbefinden bei der Testgruppe verzeichnet, während bei der Vergleichsgruppe zu keinem Messzeitpunkt Unterschiede zu sehen sind. Das Ergebnis liefert einen Hinweis darauf, dass durch die Teilnahme an dem Projekt die gesundheitliche Lebensqualität gefördert werden kann."

Von 208 gemeldeten Projekten bundesweit ist nur bei 4 der evaluierten Projekte eine Wirkung festgestellt worden, KRIBBELN IM BAUCH ist eines der vier.

Bismarckstraße 58
28203 Bremen
Tel: 0421/ 790 333 96

InGGeP e.V. ist ist als gemeinnütziger Verein anerkannt.
Er ist hervorgegangen aus dem traditionsreichen
Bremer ISAPP e.V.

Commerzbank Bremen
IBAN DE28290400900154011100
BIC COBADEFFXXX